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Meilensteine der Modellentwicklung


1994 - 1996 Modellversion I mit erweitertem Sättigungsflächenansatz nach TOPMODEL.
Weiterhin: Bereitstellung von diversen WaSiM-Helptools für das Pre- und Postprocessing (z.B. Tanalys)
1997 - 1998 Modellversion II mit Bodenwasserdynamik in geschichteten Böden nach RICHARDS.
Weiterhin: Implementierung eines 2.5 dimensionalen Grundwassermodells mit Exfiltration und Reinfiltration; Berücksichtigung von Bewässerungsmanagement sowie Tracer- und Salztransport
1999
2000 Erweiterung des Schneemodells
2001 Prototyp einer grafischen Modelloberfläche (siehe auch WaSiM-GUI)
2002 Erweiterung der WaSiM-Ausgabeoptionen
2005 - 2006
2007
2008
2009
2010
  • WaSiM-Adapter für das Flood Early Warning System FEWS der Firma Deltares (NL);
  • Erweiterung des Gletschermodells (dynamische Berechnung der Gletscherausdehnung);
  • Ausdehnung der Zeitschrittsteuerung auf das Grundwassermodell
2011
  • Erweiterungen im Verschlämmungsmodul (u.a. Einführung expression parser);
  • Erweiterte Modellausgaben für Variablen der Vegetationsentwicklung;
  • Ausbau der Methoden zur Meteodaten-Interpolation (z.B. multiple lapse rates);
  • Erweiterte Regelwerke zur Abfluss- und Speicherregulierung (erhöhte zeitliche Flexibilität)
2012
  • Implementierung 1D Vertical Heat Transfer Model, welches an das Richards-Bodenmodell gekoppelt ist (einschliesslich Auftauen und Gefrieren der Bodenschichten). Es wird Wärmeleitung udn Advektion berücksichtigt
  • Erweiterung im GLetschermodell: Berücksichtigung von schuttbedeckten Gletschern durch ein Debris-Grid
  • Neuer Abschnitt in der Steuerdatei für [special_output]: Individuell kann die Ausgabe fast aller intern verfügbaren Grössen für einzelne Zellen und/oder Bodenschichten zusammengestellt werden
2013
  • WaSiM arbeitet nun intern ausschliesslich mit double-precision Werten, wodurch das Modell bis zu 20% schneller und z.T. genauer wird (z.B. im Grundwasser und Bodenmodell)
  • Erweiterung der MPI Funktionalität in einigen anderen Modulen (Gletschermodell, Grundwassermodell), um das Modell so bereit zu machen für den Einsatz auf Supercomputern (kann produktiv genutzt werden, einige Module arbeiten anch wie vor nur auf einer der Instanzen, z.B. surface routing und GW-Modell)
2014
  • Im Schneemodell wurden 8 neue Methoden aufgenommen, die alle möglichen Kombinationen der neuen Optionen (auch mit alten Methoden) darstellen: wind driven lateral snow redistribution, gravitational snow redistribution (kleine Lawinen) und energy balance approach
  • WaSiM kann nun auch Stacks im ASCII-Format lesen und schreiben. Somit können alle Inputs als ASCII-Dateien zur Verfügung gestellt werden und auch alle Ergebnisse können als ASCII-Dateien erhalten werden (leichteres Postprocessing, aber auch längere Lese- und Schreibzeiten!)
2015
  • Ein neuer Betriebsmoidus, welcher speziell für Spin-Up-Läufe für das Temperaturmodell nützlich ist, aber auch generell verwendet werden kann, wurde eingeführt: Der Hydrotop/HRU-Modus (HRU = Hydrologic Response Units oder Hydrotope). Weil dieser Modus vor allem für den SPinUp verwendet wird, kann die HRU-Generierung über den neuen, optionalen Abschnitt [SpinUp] gesteuert werden. HRUs können automatisch als eindeutige Kombinationen beliebiger Grids erzeugt werden (z.B. Höhenstufen, Landnutzungen, Bodenarten, Gefällebereiche usw.
  • Zur Unterstützung des SpinUp-Modus wurde ein Pre-SpinUp Modus für die Abschätzung der mittleren Jahrestemperatur Bodens implementiert. Vor dem normalen SpinUp-Lauf läuft lediglich die Temperatur-Interpolation (nur für die HRU-Masterzellen). Anhand des Ergebnisses wird die mittlere Temperatur der Permafrostoberfläche geschätzt und davon ausgehend die Temperatur des Bodens bis zur Untergrenze des Bodenprofils. Wenn kein Permafrost vorhanden ist, wird auf diese Weise die normale Bodentempertatur geschätzt (ausgehend von der mittleren Jahrestemperatur und dem geothermischen Wärmefluss).
  • Reading GIF Images (specifically: Radar precipitation measurements) as precipitation input, regardless of their grid domain and cell size. Values are then interpolated using IDW method to the model domain and model resolution
  • Soil depth and groundwater layer thickness are always identical: aquifer thickness is taken from soil tabel. ALso, easy scaling of soil thickness (and aquifer thickness) is possible per coild type by using a new optional parameter in the soil table
2016
  • MPI memory optimization: until now, each instance used to allocate the complete memory that was required for a single instance. Now, each instance only allocates the stripe it is working on (for most grids and stacks - some grids are allocated completely in the master instance only and stripe-wise in the other ranks). The effect is dramatic: WaSiM can now run in much more instances per nodes (on big workstations and super computers) even for extremely large model domains with several GByte of allocated RAM for a single instance.
  • Some important bugs where fixed (interpolation and precipitation correction related and glacier runoff routing related bugs - see details in releasenotes).
2017
  • Surface routing works with a linear set of equations and Gauss-Seidel solution algorithm now. This is much faster and lakes or other backwater playec have much more stable surfaces now. However, sionce this algorithm is a Finite Differences approach, some artifacts may show up (like water flowing sometimes over dry dams when using too les iteration steps)
  • Layered snow model introduced. This model component actually only works with heat transfer model switched on, since the snow layers are handled as soil and water/ice at the same time. So the temperature is quite important for all computations of heat and water fluxes
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WaSiM-News

04.11.2017

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