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Berücksichtigung von Zu-, Ab- und Überleitungen

Zu- und Ableitungen können in WaSiM-ETH als extern oder intern definiert werden.

Externe Ableitungen werden aus dem Gebiet herausgeleitet und im weiteren Modellgeschehen nicht weiter berücksichtigt. Sie stellen also Verluste dar (z.B. durch Entnahmen für Kühlwasser, Bewässerung, Trinkwasserversorgung), die NICHT wieder ins Gebiet gelangen. Die Ableitungen werden über die Routing-Vorschrift des betreffenden Teilgebietes definiert und als Datei in [m3/s] herausgeschrieben. Die Wasserbilanz wird um die Ableitungsmenge verringert.

Externe Zuleitungen sind dagegen Abflüsse, welche im Modell nicht selbst generiert wurden, aber durch natürliche oder antropogene Einflüsse real ins Gebiet gelangen. Für jede externe Zuleitung muss jeweils eine Datei im WaSiM-Tabellenformat in [m3/s] bereitgestellt werden. Die Wasserbilanz wird um die Zuflussmenge erhöht.

Interne Ab- und Zuleitungen, sogenannte Überleitungen, beschreiben den antropogen oder natürlich bedingten Transfer von Wasser innerhalb des Modellgebietes, der nicht über die natürlichen Fliesswege in den Gerinnen erfolgt und deshalb nicht über die Baumstruktur des Flussnetzes erfasst werden kann.

Erläuterungen zur Codierung von Routing-Vorschriften enthält der gleichnamige Abschnitt der Modelldokumentation.

Ab WaSiM 8.0.x können erweiterte (zeitvariante) Regeln zur Abflussregulierung definiert werden.

Neue Features sind:
  • Definition von zeitvarianten stützstellenbasierten Regeln für interne und externe Ableitungen
  • Einlesen von Ableitungen aus externen Dateien
  • Berücksichtigung von Maximalwerten für interne Ableitungen
  • Ausgabe von internen Verzweigungsganglinien in Form von WaSiM-Tabellen

Für Details siehe: Erweiterte Mechanismen zur Abflussregulierung

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WaSiM-News

04.11.2017

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