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Multiple Interpolationen für unterschiedliche Regionen

Für grosse oder inhomogen strukturierte Modellgebiete kann es sinnvoll sein, mehrere unterschiedlich parametrisierte Interpolationen zu verwenden. Zu diesem Zweck erlaubt WaSiM-ETH, das Modellgebiet in mehrere Regionen zu unterteilen, denen wiederum individuelle Interpolationen zugeordnet werden können. Dieser Ansatz arbeitet nur für höhenabhängige Regressionen und nur für im Preprocessing hergestellte Regressionsdateien.

Interpolationsergebnisse im Übergangsbereiche benachbarter Regionen erfahren eine spezielle "Nachbearbeitung". Sie werden entsprechend ihrer Lage regionsgewichtet korrigiert (vgl. Grafik).

Um die Beschränkungen dieses Ansatzes aufzuheben, wurde vor einigen Jahren eine allgemeine Methode eingeführt: die "Regional Superposition". Dabei wird weiterhin das Regionengrid verwendet. Beispielsweise kann für ein Region eine Kombination aus IDW und Regress verwendet werden, indem erst beide Interpolationen separat für das gesamte Gebiet ausgeführt werden. Im Abschnitt [Regional_Superposition] wird dann festgelegt, für welche Region das Ergebnis mit welchem Gewicht in das Endergebnis einfliesst. Die Summe der gewichteten Ergebnisse ergibt dann das Ergebnis, welches im weiteren Modellverlauf weiterverwendet wird.

Weitere Details zu den multiplen Interpolationen können dem Manual zur Interpolation der meteorologischen Input Daten entnommen werden.

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Beispiel für Gewichtungsfaktoren im Übergangsbereich benachbarter Regionen
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04.11.2017

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