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Inverse Distanz-Interpolation

Diese abstandsgewichtete Interpolationsmethode, auch bekannt als "Inverse Distance Weighting (IDW) Interpolation", verwendet Meteo-Dateien im sogenannten WaSiM-Tabellen-Format. Für die Bestimmung des Interpolationsergebnisses werden alle vorhandenen Stationen innerhalb eines vordefinierten Suchbereiches genutzt. Fehlwerte werden ignoriert. Haben in einem Zeitintervall alle Stationen denselben Wert, wird keine Interpolation durchgeführt, sondern der konstante Wert allen Gridzellen zugewiesen. Liegt dagegen kein gültigen Stationswert vor, so gilt der Wert des vorherigen Zeitintervalls.

Die in WaSiM-ETH implementierte IDW-Interpolation nutzt folgende Parameter:

  • Gewichtung des Entfernungsreziprokes
  • maximale Entfernung bis zu welcher Stützstellen zur Berechnung des Ergebnisses an der Interpolationsstelle herangezogen werden können
  • zwei Parameter zur Berücksichtigung einer räumlichen Anisotropie im Interpolationsergebnis

Die Anisotropie wird als Ellipse mit der Neigung der Hauptachse zur West-Ost-Linie im mathematisch positiven Drehsinn sowie dem Verhältnis aus Neben- zu Hauptachse festgelegt. Die Neigung der Ellipsen-Hauptachse muss im Bereich [0° .. < 90°] liegen; das Anisotropieverhältnis (AV) dagegen zwischen [0 > AV >= 1]. Ein AV von 1 bedeutet, dass das zu interpolierende meteorologische Feld isotrop ist.

Weitere Details zum IDW-Verfahren können dem Manual zur Interpolation der meteorologischen Input Daten entnommen werden.

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Beispiel-Plot für ein räumliches Interpolationsergebnis
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WaSiM-News

04.11.2017

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