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Kombination von Gradienten und Residuals

Die Linearkombination zweier unabhängiger Interpolationen (Gradienten und Residuals) ist sowohl für Ergebnisse der bilinearen als auch bikubischen Spline-Interpolation möglich. Sie ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn kleinräumige (topographieabhängige) Variationen in den grid-orientierten meteorologischen Eingangsdaten berücksichtigt werden sollen. Gradienten sind z.B. die Lapse Rate der Lufttemperatur. Das Interpolationsergebnis ist dann die Kombination der interpolierten Residuen (z.B. der auf Meeresniveau korrigierten Temperaturen) plus dem mit der Höhe der Ziel-Zelle multiplizierten Ergebnis der Interpolation des Gradienten:
Th = T0 + h * g
(wobei Th = Temperatur in Höhe h,
T0 = Temperatur auf Meereshöhe,
h = Höhe der Ziel-Zelle und
g = interpolierter Gradient)

Beide Interpolationen (Gradients und Residuals) werden innerhalb derselben Interpolationsmethode durchgeführt. Dazu müssen die Ausgangsdaten für die Gradienten und Residuen im WaSiM-Tabellen-Format bereitgestellt werden, also zwei Input-Dateien pro zu interpolierender Meteo-Grösse.

Weitere Details zum Kombinationsverfahren können dem Manual zur Interpolation der meteorologischen Input Daten entnommen werden.

BIGRES-Methode
(Bilinear Interpolation of Gradients and RESiduals)

SIGRES-Methode
(bicubic SPLINE Interpolation of Gradients and RESiduals)

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04.11.2017

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